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1.Wer ich bin... und wo ich herkomme...
Hi! Mein “Künstler”name ist Skier, Sven im RL. Ich bin in Teheran geboren und hauptsächlich in Barcelona (Spanien) und Bogotá (Kolumbien) aufgewachsen. Bis zu meinem 20. Lebensjahr war eher Spanisch als Deutsch meine Muttersprache. Erst zum Studium (nicht Kunst!) bin ich nach Deutschland gekommen, so dass ich auch heute noch ein halber Ausländer bin. (Ich habe nie das Sandmännchen gesehen!) Aus Spanien und Südamerika habe ich eine positive Grundhaltung mitgebracht, die mir durch die trüben Wintertage hilft und natürlich meine Vorliebe für Salsa, Tanzen und Feiern! Mittlerweile bin ich etwas Ü40, was ich irgendwie ein bisschen bezweifele. Daher habe ich vor einem Jahr beschlossen von meinem Alter 10 Jahre abzuziehen und mich wie ein Ü30 zu fühlen. (Schlimm genug! :)) . Ich benehme mich auch nicht immer unbedingt altersgemäß, manchmal zum Leidwesen, oft aber auch zur Erheiterung meiner Umgebung.. Ich bin sehr neugierig und es gibt kaum etwas, was mich nicht interessiert. Ich liebe schräge Ideen, spontane Einfälle und die kleinen Verrücktheiten, die das Leben lebenswert machen. Ich bewundere die Menschen, die sich das bis an ihr Lebensende erhalten. Trotzdem habe ich mittlerweile eingesehen, dass diese alleine nicht ausreichen, leider... Beharrlichkeit und ein wenig Disziplin gehören auch dazu. Ich wohne sowohl in Göttingen als auch seit einiger Zeit in Berlin. <zurück>
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2. Wie alles anfing Der Zufall stand Pate, wie so oft...
Auf die Malerei bin ich erst mit 36 Jahren gekommen. Meine damalige Freundin machte mich immer wieder auf die Kritzeleien aufmerksam, die ich während des Telefonierens gemachte habe, wenn die Hand frei vom Einfluss des Kopfes ist. Sicherlich kennen Sie das auch. Irgendwann fing ich an, einige dieser “Kunstwerke” (<-- Ironisch gemeint!!) genauer zu betrachten und bewusster zu zeichnen. Es folgten Aquarell- Filzstifte, ein Malblock und mein erstes richtiges Bild. Ich habe es später, Anfang 2002 neu gemalt und Sie können es in der Galerie -Menschen sehen, es heisst "The Beginning" der Anfang. Mittlerweile benutze ich lieber Acrylfarben wegen ihrer Leuchtkraft und der kürzeren Trockenzeit. Das Malen lässt mich nicht mehr los und ist zu einem bestimmenden Element in meinem Leben geworden. Unzählige Bilder sind in meinem Kopf, die nur darauf warten, gezeichnet zu werden. Dauernd entdecke ich Linien und Formen, die ich in meinen Bildern verwenden möchte. Eigentlich hatte ich vor mich neben meinem Beruf auch als Schriftsteller zu versuchen und schon einige Kurzgeschichten geschrieben., aber das muss erst einmal warten -die Malerei ist stärker...<zurück>
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3. Die Entstehung der Bilder
Südamerika und die Lebensfreude der dortigen Bewohner, ihre Musik und ihre Farben haben mich angesteckt und werden mich bis an mein Lebensende begleiten. Daher sind auch fast alle meine Bilder bunt und fröhlich, sie sollen Freude, Spass und Lebenslust ausdrücken. Ich liebe intensive Farben und Kontraste, kein Gelb kann mir zu strahlend, kein Blau kann mir zu intensiv sein.Trotzdem werden einige zukünftige Bilder auch gedecktere Farben enthalten und ich werde mich bestimmt auch mal mit den Farben in Moll auseinandersetzen. Fast alle Bilder durchlaufen einen zweigeteilten Entstehungsprozess. Erst entstehen die Linien, die zu Formen werden. Sie entstehen, mit wenigen Ausnahmen, aus meiner Hand, nicht aus meinem Kopf; in diesem Moment bin ich mehr Zuschauer als Mitwirkender. Ich zeichne nicht bewusst und absolut ziellos. Es gibt eine Linie und durch meine Tendenz irgendwann zum Anfang der Linie zurück zu kehren, eine geschlossene Form. Um sie herum entstehen so weitere Objekte. Jedes ist als Resultat ihres Nachbarn zu verstehen. Die Formen beziehen sich immer aufeinander und ergeben doch immer etwas Neues. Eigenartiger Weise geht es um Respekt voreinander, um das Befolgen von Regeln und das notwendige Brechen derselben, um Neues zu schaffen. All dies geschieht mehr unbewusst als gesteuert und die Resultate überraschen mich selbst immer wieder. Mein Unterbewusstsein scheint eine Art Regelbuch zu benutzen. Ich spüre eine falsche Linie, eine falsche Bewegung meiner Hand sofort. Ich muss diesen Fehler dann erst korrigieren, sonst ist die Harmonie der Figuren gestört. Einige meiner Bilder sind innerhalb von Minuten in einem einzigen Rutsch entstanden, teilweise sogar die “komplexeren” Bilder. So habe ich den Piraten, The Beginning und den Löwen in einem Vorgang von ca. 20 Minuten gezeichnet.
Während ich zeichne, interessiert mich immer nur die Form die ich gerade erschaffe; auch ob sie mit der Nachbarform harmoniert. Im Bild “The Mask” könnte man die einzelnen Formen fast zusammenschieben, wie bei einer Explosionszeichnung, so harmonisch sind die Formen zueinander und trotzdem ergeben sie einen Sinn... Irgendwann ist das Blatt Papier gefüllt, dann erst sehe ich das ganze Bild zum ersten Mal bewusst an. Alle Linien und Formen sind frei, ohne Schablonen gezeichnet. Aus irgendeinem Grund suche ich nun in den so entstandenen Skizzen nach einem Inhalt. Ich drehe und wende die Skizzen so lange, bis ich ein oben und unten gefunden habe, einen Inhalt. Bei “4Times” hat mir eine einzelne Figur so gut gefallen, dass ich Sie komplett isoliert habe und dann 4 Mal benutzt habe, da ich jeweils einen Inhalt entdeckt hatte. Erst nach “Reinigung” der Skizze und der Motivwahl kommen die Farben und manchmal neue Elemente dazu. “It´s a Bird” ist so entstanden. Natürlich korrigiere und verändere ich diese Skizzen oder isoliere einzelne Formen heraus (“5Times” zum Beispiel) trotzdem bleibt der Grossteil erhalten. Bei It´s a Bird habe ich eine passende Umgebung für meinen schon fertigen Vogel gemalt.
Ich habe Dutzende von fertigen Figuren/Tieren, die ich noch in Szene setzen werde. Einige sind in der Skizzen Galerie zu sehen. Schauen Sie doch mal nach! Alle meine Figuren haben anfangs noch keine Farben, daher sind auch immer andere Farbkonstellationen meiner Bilder denkbar. Je nach Motiv male ich entweder direkt, oder erst auf Pappe, die ich dann ausschneide und aufklebe. Neben den hier gezeigten Bildern experimentiere ich auch mit verschiedenen Landschaftsbildern, Portraits (eins können Sie in Skizzen sehen) und Verzierungen für Wandteller. Ich spüre in mir eine grosse Lust, alles mögliche zu verzieren und gestalten. Stoffe, Fliesen, Wandteller, Frisbees (cooles Spiel!), Gläser... und lachen Sie nicht... LKW-Planen! <zurück>
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4. Eine Aussage? Betrachtungen eines Zuschauers...
Die Aussagen resultieren aus dem oben genannten Entstehungsprozess. Primär geht es natürlich darum Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen und Ihre Augen zum Verweilen anzuregen; um Ästhetik in Form und Farbe. Meine Figuren sind fast immer geschwungen, aus einem Guss, denn so sind sie auch entstanden. Die Farben dienen der Unterstreichung des von mir “entdeckten” Inhalts und sollen die Kraft des Bildes unterstützen. Wenn ich meine Bilder anschaue, sehe ich sie auch mit den Augen eines Betrachters, nicht nur des Malers. Aus dieser Mischung heraus haben meine Bilder für mich zwei Aussagen: Die eine ist Ihre Freiheit in dem Bild zu entdecken was Sie wollen! Ich biete Ihnen nur meine Interpretation an und habe die Freiheit meinen Bilder einen Namen zu geben. Sobald ich das Bild zeige, verliere ich meine bestimmende Macht und Sie haben das Sagen. Erst Ihre Phantasie erfüllt sie mit Leben, ohne Ihr Zutun sind es nur ein paar Linien auf einem Blatt Papier. Im Idealfall sind meine Bilder mehrdeutig, d.h. sie haben einen unterschiedlichen Inhalt je nachdem wer sie betrachtet. Unterschiedliche Betrachter sehen unterschiedliche Figuren. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viel man in so wenigen Linien entdecken kann und wie variabel diese sein können. Ich versuche Sie auf zwei Ebenen zu erreichen. Einmal über die Farben, die direkt emotional auf Ihre Stimmung Einfluss nehmen sollen (Hoffentlich positiv!!) und zweitens kreativ, indem ich Sie dazu auffordere, Ihre eigene Phantasie auf meine Bilder zu projizieren.
Die zweite Aussage betrifft Sie! Die Mehrheit meiner Bilder sind sehr einfach, der Ursprung der meisten ist rein zufällig, Sie können das auch!! Schon mehrfach habe ich es gesehen, bei Kindern ist es besonders einfach. Ich glaube, das jeder Mensch der es versucht, malen und etwas ausdrücken kann -meine Bilder sind der Beweis! <zurück>
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5. Sie können es auch! Versuchen Sie es doch einfach einmal selbst...
An dieser Stelle eine kurze Anleitung, falls Sie Lust haben es selbst zu probieren. Setzen Sie sich einfach hin und nehmen Sie ein Blatt Papier und einen Bleistift. Vielleicht neben das Telefon, es geht manchmal einfacher beim telefonieren. Dann malen Sie eine “schöne” Form in die Mitte, nicht zu gross. Daneben eine weitere Form, die zu der ersten irgendwie passt. Entweder weil sie harmoniert, oder weil sie ein Gegengewicht darstellt und anders ist; die Entscheidung ist allein Ihre. Nicht das Gesamtbild ist hier wichtig, sondern jede Form für sich. Versuchen Sie nicht etwas Bestimmtes zu zeichnen, lassen Sie Ihrer Hand freien Lauf. Natürlich klappt es nicht immer, auch bei mir nicht. Oft muss ich radieren und neu anfangen, weil etwas nicht passt. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie fertig sind, nehmen Sie das Blatt und schauen Sie es sich im Ganzen an. Drehen Sie es am besten ein paar Mal und lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, vielleicht entdecken Sie etwas. Manchmal stören einige Formen. Radieren Sie diese weg oder verändern Sie eine Form..... (oder schauen Sie weiter oben bei -Entstehung der Bilder- noch mal nach) Es ist wie bei der Betrachtung der Wolken an einem schönen Sommertag. Sie schauen sie an und eine sieht genau aus wie..... Manchmal ist es einfach, manchmal nicht. Wenn Sie jetzt noch Farben hinzufügen oder manche Flächen schraffieren, dann haben Sie möglicherweise etwas auf Ihre Art gemalt. Ein Tier, eine Vase, oder ein Gesicht von dem Sie nicht wussten, dass Sie es können. Und falls Sie Lust dazu haben, dann schicken Sie es mir, mal sehen was ich darin sehe! Vielleicht öffne ich eines Tages eine neue Galerie mit Ihren Bildern! <zurück>
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6. Zu Modern? Modern ist ja nett, aber ZU modern?
Nicht nur über das Internet habe ich schon viel positive Resonanz erfahren. Auch durch „Leute vom Fach“ wurden mir interessante Beurteilungen mitgeteilt. Also von Menschen, die mit der Vermarktung von Bildern oder Poster ihr Geld verdienen. Denjenigen also, die entscheiden, was Sie zu sehen bekommen. Die entscheiden, was “in” ist und was Sie in den Geschäften kaufen können.
Alle haben meine Bilder sehr aufmerksam betrachtet, hin und her geblättert und sind bei unterschiedlichen Bildern stehengeblieben. Dann erklärten sie mir, dass die Klienten, also Sie, solche Bilder nicht mögen würden: „Es sind leider keine Blumen„, und “Die Bilder sind einfach zu modern!”
Obwohl das Urteil in solchen Fällen für mich eine negative Konsequenz hat (es passt nicht in deren Katalog) , so ist es doch in gewisser Hinsicht auch ein Kompliment. Witzigerweise wollten zwei von ihnen für sich privat ein Bild kaufen - eines habe ich dann auch tatsächlich verkauft. Zumindest hat diese Dame dann ein wirklich “modernes” Bild ganz ohne Blumen an ihrer Wand hängen :)) Doch geben mir nicht nur Ihre tollen e-mails immer wieder die Bestätigung, dass viele Menschen da draussen in ihrem Geschmack ihrer Zeit weit voraus sind! :) <zurück>
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7. Wie es weitergeht Es gibt noch so viel zu malen!!! :)
Mittlerweile sehe ich die Ästhetik vieler Linien und Formen überall und brenne darauf Ihnen diese in neuen Bilder zu malen. Ich bin immer wieder fasziniert von der Schönheit einer Linie, einer Form in meiner Umgebung. Ich sehe oft kleine Kunstwerke in ganz banalen Dingen. Manchmal muss man sich nur den kleinen Teil eines Grösseren ansehen um die Ästhetik zu entdecken. Die Natur, aber auch Architektur, Ihre Umgebung hält ästhetische Schätze parat! Man muss sie nur suchen. Diese Harmonie verfolge ich auch in meinen Bildern. Irgendwann werde ich auch davon Bilder malen. Ich möchte Ihnen diese Schönheit zeigen... Vor allem möchte ich Ihnen Bilder malen, die Sie gerne um sich haben möchten, die Ihnen gefallen und Sie und Ihre Umgebung bereichern. Ich möchte Ihnen einen Platz bieten, an dem Sie Ihre Augen und damit Ihren Kopf entspannen können.......
Falls Sie mir etwas sagen wollen, dann schreiben Sie mir oder posten Sie im Gästebuch, ich würde mich darüber freuen! Ich werde mich bemühen Ihnen immer wieder etwas Neues zu bieten. Vielen Dank für Ihren Besuch und Ihr Interesse, bis bald hoffentlich!<zurück>
8. Einen Gefallen...
Bitte, falls es Ihnen hier gefallen hat, tun Sie mir einen Gefallen! Erzählen Sie Ihren Freunden davon oder verschicken Sie eine e-card, vielleicht brauchen die auch ein paar frische Farben an ihrer Wand und ich brauche Ihre Hilfe :)! Danke!<zurück>
Skier
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